energie



Prana (Lebensenergie / Mana / Qi / Chi)

Prana ist die Lebensenergie, die das gesammte Universum durchdringt, in der Luft, Nahrung, Wasser und Sonnenlicht. Sie ermutigt alle Formen des Lebens und strömt durch die ätherischen Kanäle, die Nadis genannt werden.


Prana ist die Lebensenergie zwischen uns. Dieses Leben manifestiert sich, so dass der physische Körper bewusst, wie der eingehende und ausgehende Atem zwei entgegengesetzte Extreme sind, betrachten wir sie als einen einzigen. Wir sagen "Atmung", aber die Atmung hat zwei Endpunkte, Einatmung und Ausatmung. Alle Energie hat zwei Enden, alle Energie existiert zwischen zwei entgegengesetzte Pole, sie kann nicht anders existieren. Die entgegengesetzten Pole, mit Ihrer Absicht und Harmonie schaffen Energie wie die magnetischen Pole.



Nadis/ Meridianen

Laut der Philosophie des Yoga, sind die Nadis ätherische Kanäle (Äther in Sanskrit: Akasha), im ganzen Körper verteilt, durch die das Prana (die Lebensenergie) fließt.

Wir haben etwa 72.000 Nadis, die ein dichtes Geflecht von psychisch-energetischen Kanälen bilden, die sich durch den ganzen Körper erstrecken.

In der chinesischen Medizin, insbesondere Akupunktur und seine Ableitungen, werden die Nadis mit den 'Meridianen' oder 'Qing' oder 'King' und Prana mit 'Qi' (Energie) in Zusammenhang gesetzt.




Die drei wichtigsten Nadis heißen Sushumna, Ida und Pingala. Die Wechselbeziehung dieser Kanale wird durch den Merkurstab/ Hermesstab symbolisiert.



Ida Nadi:
Ida ist ein Sanskrit-Wort, das "Wohlbefinden" bedeutet. Es beginnt und endet auf der linken Seite des Sushumna, endend in dem linken Nasenloch, auch mit den linken Hoden bei Männern verbunden. Es ist feminine Energie mit erfrischenden Effekt, ist introvertiert und bezieht sich auf die rechte Gehirnhälfte und die linke Seite des Körpers. Man nennt es auch "Chandra" oder "Mond" Nadi, da es mit der Mondenergie in Verbindung steht. Ida Nadi steuert alle mentalen Prozesse. Trägt Prana-Energie und ernährt und reinigt den Körper und Geist.

Pingala Nadi:
Pingala ist ein Sanskrit-Wort, das "bronziert" bedeutet. Es beginnt und endet auf der rechten Seite des Sushumna, und geht durch den rechten Hoden bei Männern bis hoch in das rechte Nasenloch. Es ist maskuline Energie und hat eine warme Temperatur, bietet Vitalität, körperliche Stärke und Effizienz. Regelt die rechte Seite des Körpers und die linke Gehirnhälfte. Es wird auch "Suria" oder "Sonnen" Nadi genannt, da diese mit der Sonnenenergie in Zusammenhang steht. Regelt die lebenswichtigen Prozesse. Pingala ist extrovertiert.

Ida und Pingala Nadis zeigen die Zeit, Vergangenheit beziehungsweise Zukunft, Sushumna ist der Zerstörer der Zeit. Es ist der gegenwärtige Augenblick und dieser hat keine Zeit. Diese drei Nerven sind direkt mit den drei "Gunas" verwandt oder Qualitäten, die in jedem Teil der physischen Welt zum Ausdruck kommen: "Tamas", welche die Trägheit ist, "Rajas", welche die Tätigkeit ist und "Sattva" welche der Rhythmus ist. Jede Person manifestiert die ersten beiden Gunas in der einen oder anderen Weise. Die Entfaltung von Sattva, die auch als Ruhe definiert wird, erfordert Balance von "Rajas" und "Tamas" in einem.

Sushumna Nadi:
Sushumna ist der zentrale Nerv (Rückenmark) und bedeutet durchdringende Leitung. Es ist "Sattva", der Rhythmus hinter der Dualität. Es verbindet das Wurzel Chakra mit dem Krone Chakra. Die Bewegung des Sushumna zeigt das Fließen des "Prana" (Lebensenergie ) durch die Ida und Pingala unterhalb der Basis der Wirbelsäule, wo sich die Kundalini-Energie aufgewickelt befindet. Kundalini Shakti erwacht und erhebt dann Sushumna, welche die sieben Chakren mit Energie speist. Von dem Muladhara Chakra (Wurzel Chakra) an, wechseln sich Ida und Pingala bei jedem Chakra ab bis zum Ajna Chakra (Drittes Auge Chakra), wo sie sich erneut mit Sushumna treffen.

Es wird gesagt, dass, wenn sich Sushumna aktiviert, der Yogi unsichtbar für die Welt wird. Dann ist, wo seine eigentliche Arbeit beginnt. Ida und Pingala Nadis werden durch verschiedene Praktiken, einschließlich Pranayama stimuliert. Es wird gesagt, dass diese Nadis ebenso über außersinnliche Funktionen besitzen, eine wichtige Rolle spielend in einfühlsamen und intuitiven Antworten. Sie werden auch mit dem sympathischen Nervensystem in Verbindung gebracht, verbunden mit dem Wachstum und der Erwärmung des Systems.

Kundalini

Das Treffen der drei wichtigsten Nadis im Ajna Chakra wird Mukta Triveni (Mukta: freigegeben) genannt. Fortführend hinter dem Ajna Chakra, Ida und Pingala enden entsprechend in dem linken und rechten Nasenflügel. Sobald die Kundalini Shakti durch Sushumna zum Sahasrara Chakra (Krone Chakra), dem höchsten psychischen Zentrum der sich in der Krone des Kopfes befindet, aufgestiegen ist, dreht sie ihren Kurs und kommt zurück zur Wurzel um erneut zu ruhen. Normalerweise bleibt Sushumma Nadi eingeschlafen, wenn die andere Nadis stark fließen und ist nur aktiv, wenn die Atmung durch beide Nasenlöcher gleichzeitig durchgeführt wird, und arbeitet automatisch bei Tagesanbruch und bei Abenddämmerung, das System beruhigend, und somit die Meditation erleichtert.



Das reale und endgültige Ziel der Kundalini sind die höheren Chakren, wo es hingehört. Es wird uns mit unserer Erinnerung verbinden, unsere Herkunft als kosmische Wesen.














Sprachwahl

D | EN | ES




Herunterladen PDF

ENERGIE